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Vorlesungen:

2002 IT- strategisch

2000 Einführung Sicherheit in der DV

2000 Einführung Internet

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Warum strategische IT?

Die Bedeutung von Daten und Inhalten steigt seit breiter Einführung von PCs in Unternehmen an. Die Abhängigkeit von Daten und Inhalten ist ein unternehmenskritischer Faktor geworden.

Daten werden immer umfangreicher aggregiert. Dies betrifft sowohl die reine Anzahl von Dateien, wie auch die Größe und den möglichen Inhalt der Dateien. Viele Unternehmen haben keine langfristige IT Strategie und kommen so regelmäßig in die gleichen Probleme: Man hat eine spezielle Lösung oder an sich angepasste Software, die aber irgendwann nicht mehr verwendbar ist. Neue Technologien und der dauernde Fortschritt bedingen eine zumindest zyklische Anpassung von IT-Systemen. Beim Systemwechsel oder neuen Applikationen ist oft die Übernahme noch benötigter Daten technisch schwierig und damit teuer.

Typische Fragen für strategisches IT-Management sind:

Was brauche ich noch an alten Inhalten und Daten? Was werde ich wahrscheinlich demnächst an Daten aggregieren? Wie stelle ich meine IT auf, um die Daten auch später noch abzurufen? Wie kann ich diesen Vorgang betriebswirtschaftlich sinnvoll gestalten? Wie optimiere ich hierbei den Arbeitsprozess? Welche Technik ermöglicht mir eine preiswerte spätere Aufrüstung? Wann ist der Lebenszyklus meiner Daten oder meiner Systeme beendet? Wie bereite ich einen möglichst sinnvollen Übergang auf neue Systeme vor?

Aus Erfahrung zeigt sich, dass genau diese Fragen zu selten gestellt werden. Ergebnis sind regelmäßig vom Kleinunternehmer bis zum Konzern auftretende Investitionsruinen, inkompatible Altsysteme sowie enorme Probleme bei Archivierung und Speicherung.

Die zunehmende Rolle von Wissensabbildung auf DV-Systemen ist ein weiterer Knackpunkt. Wo früher säuberlich alles in Ordnern vorgehalten wurde, sind DV-Archive oft mangelhaft organisiert. Unternehmenswissen an sich ist aber durch DV-gestützte Systeme äußerst elegant und effizient zu speichern. Die IT-Systeme der Unternehmung sollten daher auf zukünftige Knowledge-Managementsysteme vorbereitet werden.