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Mit einem Autorensystem oder manuell per HTML-Quelltext erstellt der Internetautor eine Webseite auf dem eigenen Rechner.
Beim Provider mietet der Internetautor Webspace, d.h. eine bestimmte Menge Speicherplatz mit bestimmten Funktionen. Eine Internetseite mit eigener
Kennung heißt Domain. Meist mietet man einen eigenen Domainnamen, sprich eine Firmenkennung wie MeineFirma.DE, MeineFirma.COM,
oder MeineFirma.NET.
Der Provider meldet die Domain bei nationalen oder internationalen Registrierungsfirmen an. Diesen Vorgang kann man sich ungefähr wie die Erstellung einer Inhaltsliste vorstellen. Auf Domain Name Servern (DNS, Internetrechner mit einem “Verzeichnis” von
Domainnamen, Adresskennungen, Adressräumen) sind alle Domainnamen und die dazugehörigen Verschaltungen zu Providern aufgelistet.
Per FTP, File Transfer Protocol, werden die Webseite (d.h. der HTML-Code) und alle benötigten Elemente (Bilder, Töne, etc.) auf den Rechner des
Internetproviders überspielt.Viele Autorensysteme erledigen die Übertragungsarbeiten automatisch mit wenigen Mausklicks.
Ein Webserver stellt die Inhalte zum Abruf bereit. Hier ist
eine Unterscheidung zwischen Hardware und Software nötig. Der Rechner heißt ebenso Webserver, wie die Software, welche die Internetinhalte verwaltet.
Sobald ein Besucher den Domainnamen eingibt oder per Link aus einer anderen Seite aufruft, sucht dessen Browser die Domain Name Server auf. Von dort
wird er zur gewünschten Domain weitergeleitet.
Gute Domainnamen sind recht knapp geworden. Wer an den Aufbau einer eigenen Webseite mit einem aussagekräftigen Namen denkt, sollte
sich diesen so schnell wie möglich sichern. Ob und durch wen Domains registriert sind, erfährt man bei allen größeren Providern. Noch besser ist eine direkte Suche bei DENIC für deutsche Domainnamen.
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